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Schuljahr 2020/21

Neue digitale Ausstattung an der GGS Merl

GGS Merl - Mai 2021

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Die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl stellt sich digital komplett neu auf. Displays, Beamer und iPads zählen nun zu den täglichen Begleitern der Schülerinnen und Schüler. Der Förderverein der Schule und die Stadt Meckenheim machen es möglich.

Lange herrschte Ebbe an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl, was die Ausstattung mit digitalen Endgeräten, Präsentationsmedien oder sonstiger medialer Technik anbelangt. In den Klassenräumen gab es ein oder zwei alte Desktop-Computer, die sich aber nur sehr bedingt in den Unterrichtsalltag integrieren ließen. Präsentationsmedien wie Beamer, Displays oder Dokumentenkameras suchte man an der GGS vergeblich.

Dies hat an der Merler Grundschule nun endlich ein Ende gefunden. Nachdem man sich über einen längeren Zeitraum über diverse Ausstattungsmöglichkeiten informiert hatte, stellte der Förderverein der Schule schnell und unbürokratisch seine finanzielle Hilfe zur Verfügung. 

Displays, Beamer und Apple TVs

So konnten die Klassenräume der 1. und 2. Jahrgangsstufe mit 65 Zoll großen Displays versehen werden. Zusätzlich verfügen die Displays über jeweils ein angeschlossenes Apple TV. Dadurch ist es möglich, Inhalte von mobilen Endgeräten an das große Display zu streamen – also ohne eine Kabelverbindung. 

Die Klassenräume der älteren Kinder (3. und 4. Jahrgangsstufe) haben stationäre fest an der Decke montierte Beamer erhalten, die mit Hilfe eines USB-Dongles ebenfalls „smart“ werden und Inhalte von mobilen Endgeräten an die neu installierten Leinwände werfen.

Die Schulleiterin Barbara Bienentreu bedankt sich bei den Sponsoren, die mit ihren großzügigen Spenden überhaupt das finanzielle Polster für den Kauf der Geräte geschaffen haben und beim Förderverein, der diese Spenden zugunsten der digitalen Ausstattung auch großzügig zur Verfügung gestellt hat. 

„Gerade die Zeit von Distanzunterricht, Videokonferenzen und Homeschooling hat gezeigt, wie wichtig die Entwicklung der Medienkompetenz unserer Kinder ist, natürlich auch über die Pandemie hinaus. Neues, digitales Lernen, wie der Medienkompetenzrahmen NRW es fordert, kann an der GGS als ein wichtiger Baustein stattfinden.“

iPads für Schüler und Lehrer

Der Förderverein hat die Schule befähigt, zeitgemäße, wartungsarme und praktikable Präsentationsmedien in alle Klassenräume der Merler Grundschule zu integrieren. Doch ohne mobile digitale Endgeräte, die sich mit diesen Präsentationsmedien verbinden können, wären auch die Beamer und Displays nur von geringer Bedeutung für den Schulalltag. Doch hier kommt die Stadt Meckenheim ins Spiel, die insgesamt 39 iPads für die GGS Merl zur Verfügung gestellt hat. 14 iPads sind dabei für die Lehrer ausgegeben worden, die fortan das Tablet als Dienstgerät nutzen können. 

Im Vorfeld gab es einen engen Austausch mit der Stadt, so dass wichtige Apps für den digitalen Unterricht definiert werden konnten. Diese „Wunschliste“ wurde dann durch die IT der Stadt vorab auf den Geräten installiert, so dass bei Auslieferung der iPads direkt losgelegt werden konnte.

Die Lehrer können nun Zuhause Unterrichtsstunden digital vorbereiten und Präsentationen dann problemlos im Klassenzimmer an das Display oder Beamer übertragen.

Aber auch die Schülerinnen und Schüler werden in die digitale Unterrichtsgestaltung eingebunden. So ist es nun beispielsweise möglich, dass Kinder eigene Erklärvideos mit Hilfe des iPads und einer App erstellen und diese dann über das Display oder Beamer für den Rest der Klasse präsentieren.

Simon Tietmann, Klassenlehrer und Medienbeauftragter der GGS, fasst die neue Situation wie folgt zusammen:

 „Wir an der GGS sind alle sehr froh, dass der Förderverein so schnell gehandelt hat. Innerhalb weniger Wochen hingen die Displays und die Beamer. Durch die zusätzlich bereitgestellten iPads der Stadt öffnet sich jetzt eine ganz neue Welt der Unterrichtsgestaltung für uns Lehrer. Damit wir die Möglichkeiten, die sich uns nun bieten, auch gut nutzen können, haben wir bereits an einigen Fortbildungen teilgenommen und helfen uns im Kollegium auch sehr gut untereinander.“

Schöne neue Welt an der Gemeinschaftsgrundschule in Merl. Die Kinder, die während der Corona-Pandemie viel zu ertragen hatten, sind durch die neue Ausstattung die größten Profiteure, und das ist gut so!


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Projekt "Extrazeit zum Lernen" an der GGS Merl

GGS Merl - April 2021

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Das Projekt „Extrazeit zum Lernen“ an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl wird während der Osterferien zu einem großen Erfolg. Schülerinnen und Schüler erhalten während der Ferien Zeit, Lernrückstände aufzuholen.

Durch die Corona-Krise ist der Schulbetrieb in ganz Deutschland seit über einem Jahr auf den Kopf gestellt. Distanzunterricht, Wechselunterricht oder zeitweise gänzlich geschlossene Lehranstalten wechselten sich während der Pandemie munter ab.

Durch die immer wieder wechselnden Bedingungen und Regeln fällt es einigen Kindern bekanntlich schwer, dem Lernstoff zu folgen – Lernrückstände entstehen. Deshalb wurde bereits im vergangenen Schuljahr an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl das Projekt „Fit in Deutsch“ angeboten. Hierbei konnten Schülerinnen und Schüler in den Osterferien in die Schule kommen, um weiter an ihren Deutschkenntnissen zu arbeiten.

Lernrückstände aufholen

Aufgrund des damaligen Erfolgs des Projekts und der inzwischen verschärften Corona-Krise war es der GGS nun ein großes Anliegen, auch für diese Osterferien ein Projekt auf die Beine zu stellen, das den Kindern zugutekommt, die aufgrund der schwierigen Lernbedingungen in den letzten Wochen und Monaten einen Lernrückstand aufweisen.

In den zwei Wochen der Osterferien konnten zehn Schülerinnen und Schüler der GGS an insgesamt sechs Tagen von 08:00 bis 14:00 Uhr in die Schule kommen, um gemeinsam zu lernen, aber auch ganz viel zu spielen und tolle gemeinsame Erlebnisse zu erfahren.

Florian Maas, Schulsozialarbeiter an der GGS, stellt die Vorteile des Projekts heraus: 

 „Für die Kinder war es ganz wichtig, im Schulrhythmus zu bleiben und auch über die Osterferien in Kleingruppen arbeiten zu können. Somit war gewährleistet, dass Lernrückstände aufgeholt werden konnten. Vor allem war es aus meiner Perspektive wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die Schule auch wieder als einen Ort wahrnehmen, der Spaß macht. Ich denke, dass wir das durch unsere Aktivitäten abseits des Lernens sehr gut geschafft haben.“

Der Tag startete dabei für die Schülerinnen und Schüler immer mit einer längeren „Schuleinheit“. Hierbei wurden die Kinder von Lehrern der GGS und Herrn Maas unterstützt. Somit konnte in einer angenehmen 

Atmosphäre zielgerichtet und differenziert auf jedes Kind eingegangen und an den Lernrückständen gearbeitet werden.

Spaß kommt nicht zu knapp

Anschließend stand täglich eine Aktivität im Freien auf dem Programm. Längere Spaziergänge oder Aufenthalte auf den Spielplätzen kamen den Kindern natürlich gelegen. Ebenfalls wurde es möglich gemacht, dass die Kinder die frisch sanierte Turnhalle benutzen konnten. Sportlehrer Matthias Hünerbein kreierte täglich einen neuen interessanten Turnparcours für die Kinder. Das „Erlebnisturnen“ war gewiss das Highlight der Schülerinnen und Schüler.

Nach dem abwechslungsreichen Mittagessen hatten die Kinder noch die Möglichkeit, mit digitalen Lernangeboten den „Schultag in den Ferien“ ausklingen zu lassen. 

Finanziert wurde das Projekt durch das Land NRW, den Bund und die Stadt Meckenheim. Zusätzlich unterstützte Frau Meyer zu Drewer über ihr Projekt „Warme Mahlzeit für Kinder“ diese Aktion, in dem das Mittagessen für die Kinder gesponsert wurde. Somit entstanden für die Eltern der Kinder keinerlei Mehrkosten.

Ein Projekt das Schule machen könnte.


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Karneval 2021 an der GGS

GGS Merl - Februar 2021

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Die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl feiert eine große Karnevalsparty mit der kompletten Schülerschaft. DJ führt durch das bunte Programm, an dem Kinder aus der Notbetreuung vor Ort und bis zu 120 Kinder von Zuhause per Videokonferenz teilnehmen.

Dass an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl an Weiberfastnacht eine große Sause geht, gehört am Zypressenweg inzwischen schon zur Tradition. Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits etliche Wochen vorher auf dieses Event. 

Auch in Corona-Zeiten lässt es sich die GGS nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern eine große Karnevalsparty zu schenken. In der Notbetreuung wurden mit den Schülerinnen und Schülern, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, verschiedene Tänze und Spiele einstudiert.

Währenddessen wurde die Schulaula geschmückt und die Technik hochgefahren für die spätere Liveschalte. Um 10:30 Uhr war es dann soweit: Alle Schülerinnen und Schüler, die von Zuhause an der Party teilnehmen wollten, konnten sich über ihren Computer oder Smartphone zuschalten. 

Zusammenkunft der Schülerschaft bei digitaler Karnevalsparty

Die Kinder in der Schulaula konnten über die große Leinwand die Kinder Zuhause sehen und die Schülerinnen und Schüler, die in ihren bunten Kostümen Zuhause saßen, konnten das Treiben in der Schulaula verfolgen. Eine digitale Zusammenkunft an Weiberfastnacht.

Eröffnet wurde die Party durch eine Polonaise, gefolgt vom ersten einstudierten Tanz, natürlich mit Masken und auf abgeklebten Markierungen für den nötigen Abstand. Anschließend stellte sich „DJ Cool“ vor, der nicht nur die Party moderierte, sondern mit seiner lockeren und lässigen Art auch schnell hoch im Kurs der Kinder stand. Einzelne Kinder demonstrierten einstudierte Pantomime-Bewegungen von Tieren. Die übrigen Kinder mussten anschließend erraten, um welches Tier es sich handelt – ein großer Spaß für alle Beteiligten.

DJ „Cool“ gibt das Tempo vor

Als absolutes Highlight der Party kristallisierte sich aber ein Farbenspiel heraus, das sich DJ Cool zuvor ausgedacht hatte. Der DJ konnte mit Hilfe einer Fernbedienung in einem Bruchteil einer Sekunde die Farbe seines kompletten Zimmers verändern. Jede Farbe stand für eine andere Tanzbewegung, die die Kinder dann blitzschnell umsetzen mussten.

Völlig aus der Puste erhielten die kleinen Jecken dann noch die frohe Botschaft, dass es, wenn die Schule wieder normal aufmachen kann, für jedes Kind eine Belohnung geben wird. Es wurde gemunkelt, dass es sich höchstwahrscheinlich um Süßigkeiten handeln könnte.

Zum Abschluss der Party verabschiedeten sich alle Kinder voneinander. Die Sehnsucht nach Normalität und dem gemeinsamen Schulalltag mit den Klassenkameraden ist groß. Für ein Stück weit Normalität und Freude konnte die digitale Karnevalsparty aber mit großer Gewissheit sorgen. Karneval verbindet, auch im Jahr 2021.

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Baskets Grundschul Challenge - Übergabe der Toolbox

GGS Merl - Januar 2021

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Die Telekom Baskets Bonn liefern im Rahmen der Baskets Grundschul-Challenge Toolboxen an die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl aus. Die Toolboxen sind gefüllt mit einigen Hilfsmitteln für das Training Zuhause. Schülerinnen und Schüler können sich somit auch im Lockdown auf die Baskets Grundschul-Challenge und Grundschul-Liga vorbereiten.

Der zweite harte bundesweite Lockdown befindet sich inzwischen in der zweiten Woche. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl befindet sich im Distanzlernen. Zum neuen Alltag gehören tägliche Videokonferenzen und das Lernen Zuhause.

Da es aufgrund der Corona-Auflagen deutlich erschwert ist, Sport zu treiben, herrscht ein großer Bedarf nach Aktivität bei den Schülerinnen und Schülern.

Somit war die Freude groß, als Alexander Pütz, Projektleiter der Baskets Grundschul-Challenge, und Onur Cetin, der Schulsportbeauftragte der Telekom Baskets, mit dem großen Transporter des Vereins an der Gemeinschaftsgrundschule vorfuhren. Schließlich hatten die beiden eine Wagenladung mit Überraschungen für die Schülerinnen und Schüler dabei, die in den vergangenen Monaten in den Basketball-AGs der GGS teilgenommen hatten, um sich somit auf die Baskets Grundschul-Challenge und die Grundschul-Liga vorzubereiten.

Als Überraschung wurden sogenannte Toolboxen überreicht, in denen eine Vielzahl von Sport- und Übungsgeräten für Zuhause  enthalten sind.

Trainingsmöglichkeit für Zuhause

„Die Toolbox ist ein tolles Hilfsmittel, um sich auf Challenge und Liga vorzubereiten“, wird Michael Wichterich, Sportmanager bei den Telekom Baskets Bonn, auf der Homepage des Basketball-Bundesligisten zitiert. „So können die Kids auch daheim super trainieren und sich so auf die Herausforderungen auf dem Spielfeld vorbereiten, wenn es endlich wieder richtig zur Sache geht.“

Barbara Bienentreu, Schulleiterin der GGS und Sportlehrer Matthias Hünerbein nahmen die Toolboxen in Empfang.

Die Freude über den Besuch der Telekom Baskets ist groß bei Schulleiterin Barbara Bienentreu: 

„Als die Telekom Baskets anriefen und sich bei uns für die Geschenkübergabe anmeldeten, war die Freude sehr groß. Die Trainingsbedingungen und die Sportmöglichkeiten für unsere Kinder waren in diesem Jahr sehr beschränkt. 

Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen und das Training auch nach draußen zu verlegen. Aber nun mit der Schulschließung ist es für die Kinder schwierig in Bewegung und am Ball zu bleiben.

Mit dem tollen Material, das sich in der Toolbox befindet, werden die Kinder begeistert ihr Training auch zu Hause wieder aufnehmen und sich sicher mit Spaß auf die Wettbewerbe vorbereiten, die hoffentlich in diesem Jahr stattfinden können. Im Namen der beschenkten Kinder möchte ich mich ganz herzlich für die Boxen und das großartige Engagement der Telekom Baskets für unsere Schülerinnen und Schüler bedanken.“

Neben einem Wackelbrett und einem Mini-Basketballkorb mit Softball befinden sich auch Tennisbälle, ein Springseil, Hütchen und Koordinationsreifen in der Box. Zusätzlich ist ein Übungsheft vorhanden, in dem viele tolle Übungen vorgestellt werden. Ebenso gibt es ein hochwertig produziertes YouTube-Video der Telekom Baskets Bonn, in dem auch im Bewegtbild die Übungen gezeigt werden. 

Die Initiatoren der Baskets Grundschul-Challenge und-Liga (Telekom, Telekom Baskets Bonn, Stadt Bonn und die AOK Rheinland/Hamburg) planen, die Wettbewerbe im März stattfinden zu lassen. „Wir möchten auch in dieser außergewöhnlichen Zeit unser gemeinsames Ziel weiterverfolgen und die Freude an Sport und Bewegung fördern“, wird Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Telekom, auf der Internetseite der Telekom Baskets Bonn zitiert. „Ich bin froh, dass wir individuelle Lösungen gefunden haben und diese stetig auf die aktuellen Anforderungen anpassen werden, damit alle angemeldeten Teams dabei sein können.“

Die Basketball-Kinder der GGS werden zeitnah ihre Toolboxen erhalten. Die Perspektive, an diesem tollen Wettbewerb teilnehmen zu können, wird die Kinder sicherlich beflügeln und den Alltag im Distanzlernen auflockern.

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Workshop "Schau mal, wer da pickt!"

GGS Merl - Dezember 2020

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Heute gab es in der Klasse 2a eine Menge zu tun. Wir hatten Besuch von Frau Peters vom Naturpark Rheinland. Im Gepäck hatte sie jede Menge Utensilien, die uns zunächst glauben ließen, wir würden ein Müsli zusammenstellen. Doch bevor es an die handwerkliche Arbeit ging, lernten wir noch viele Dinge über unsere heimischen Vögel.

Zunächst überlegten wir, warum manche Vögel den Winter in wärmeren Ländern verbringen. Dann schauten wir uns verschiedene heimische Vogelarten an und sortierten sie nach ihren Schnabelformen. Dabei fanden wir heraus: „Zeig mir deinen Schnabel und ich sag dir, was du frisst! Wir fanden drei Hauptunterschiede in der Schnabelform heraus, die Hinweise auf das Fressverhalten der Vögel geben.

Für unsere selbstgebastelten Futterglocken verwendeten wir also Futter, das für möglichst viele Vögel passend ist. Wir verwendeten Sonnenblumenkerne für die Vögel mit den kurzen, kräftigen Schnäbeln, wie Buch- und Grünfinken, Haferflocken für die Allesfresser wie den Eichelhäher, der sowohl weiches wie auch hartes Futter frisst und Rosinen für die Insekten und Beerenfresser mit den langen, spitzen Schnäbeln wie Rotkehlchen und Kleiber.

Dies wurde alles gut vermischt und mit erhitztem, flüssigem Schmalz vermengt. Diese Masse füllten wir in Tontöpfe, in denen wir einen Stock an einer Schnur befestigt hatten. Alles musste sehr gut festgedrückt und über Nacht getrocknet werden. Die Arbeit mit den Händen und die Aussicht darauf eine eigene Futterglocke für den Garten oder Balkon zu haben hat allen Kindern viel Spaß bereitet und war eine willkommene Abwechslung im Schulalltag.

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Thema "Brücken" in der Klasse 2a

GGS Merl - Dezember 2020

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Die Klasse 2a hat sich im Sachunterricht in den letzten Wochen mit dem Thema „Brücken“ beschäftigt.

Wir haben uns unterschiedliche und besondere Brücken angeschaut, haben selbst Brücken gebaut und einen Film über den Brückenbau gesehen. Die Kinder waren mit Freude und Aktivität bei der Sache...

„Mir hat die Arbeit mit unterschiedlichen Partnern gut gefallen.“ (Lian)

„Ich hatte Spaß mit Bauklötzen und Papier eine eigene Brücke zu bauen.“ (Justyna)

„Brücken sind da, um Wasser zu überqueren.“ (Eduard und Benjamin)

„Es gibt riesige Brücken!“ (Maurice)

„Mit den Bauklötzen zu bauen hat mir besonders gut gefallen.“ (Marina und Chris)

„Wir haben einen Film über Brücken geguckt, der war super.“ (Romina und Sophia)

„Ohne Pfeiler hält keine Brücke!“ (Wojtek)

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Nikolaus an der GGS

GGS Merl - Dezember 2020

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Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl werden vom Nikolaus überrascht. Die verschenkten Leckereien des großen kauzigen Bartträgers lassen die Kinder erstrahlen.

Im Jahr 2020, dem Corona-Jahr, ist alles anders: Die Schule ist vorübergehend geschlossen, es gibt Homeschooling mit Videokonferenzen, Klassenausflüge werden auf unbestimmte Zeit verschoben und das Damoklesschwert der Quarantäne schwebt permanent über uns.

Doch auch im Jahr 2020 hat eine Sache Bestand: der Besuch des Nikolaus. Am Montag, einen Tag nach Nikolaus, machten an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl Gerüchte den Umlauf, dass der Nikolaus auf dem Weg in die Merler Grundschule sei.

Dem Vernehmen nach soll der Nikolaus an seinem eigentlichen Festtag vergebens die Schule besucht haben – überraschend war am Sonntag kein Kind in der Schule aufzufinden.

Nikolaus überrascht Kinder

So stapfte am Montagmorgen ein großer alter Mann mit langem Bart und einer roten Kutte in die Schule. Zunächst klopfte der Mann, der sich kurze Zeit später als der wahre Nikolaus den Kindern vorstellte, an die Klassentüre einer 1. Klasse.

Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie das große goldene Buch des Nikolaus in Augenschein nehmen konnten. Schnell wurde klar: Der Nikolaus hatte seine Hausaufgaben gemacht. So konnte der Nikolaus über jede Klasse eine Geschichte erzählen, die er sich zuvor offenbar aufgeschrieben hatte.

Bei der Frage, ob auch alle Kinder artig gewesen sind, begannen einige Schülerinnen und Schüler zu schwitzen. Doch zur Erleichterung aller Beteiligten stand nur Gutes im goldenen Buch. Der Nikolaus konnte also in seinen großen Nikolaus-Sack greifen und für jedes Kind ein Geschenk herausholen.

Kurze Zeit später verabschiedete sich der Nikolaus von den Kindern. Diese konnten es kaum erwarten, ihre Geschenke aufzumachen. Natürlich hatte der Nikolaus viele kleine Leckereien für die Kinder besorgt. Die Süßigkeiten überlebten die große Frühstückspause nur in geringfügiger Anzahl.

Ein Stück Normalität in einem Jahr, in dem so wenig normal verläuft. Lieber Nikolaus, vielen lieben Dank!

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Sankt Martin

GGS Merl - November 2020

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Die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl veranstaltet eine eigene Martinsfeier auf dem Schulhof und schafft somit ein attraktives Angebot für die Schülerinnen und Schüler, die sonst in diesem Jahr gänzlich auf das Martinsfest hätten verzichten müssen.

Ein Schuljahr ohne Sankt Martin? Das war an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl nur schwer vorstellbar, doch genau dieses Szenario bahnte sich an. Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens wurden sämtliche Martinszüge in Meckenheim abgesagt.

„Können wir da gar nichts machen? Wir möchten doch unsere Laternen basteln“, bezogen die Schülerinnen und Schüler Stellung. Schnell wurde klar, dass eine Alternative geschafft werden musste.
Langsam reifte die Idee, dass wenn kein offizieller Martinszug stattfinden kann, eine eigene Feier in einem kleineren Rahmen auf dem Schulhof organisiert werden könne. Von dieser Aussicht völlig begeistert, begannen alle acht Schulklassen der Merler Grundschule mit der Gestaltung der Laternen.

Am 10. November, einen Tag vor dem eigentlichen Martinstag, war es dann endlich soweit. Unter Einhaltung des Hygienekonzepts marschierten die einzelnen Schulklassen auf den Schulhof, um sich dort, natürlich mit reichlich Abstand, mit den anderen Kindern vor einer Feuerschale zu versammeln.

Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre zuvor fleißig gebastelten Laternen. Einige Viertklässler spielten die Martinsgeschichte nach und sorgten somit für einen angemessenen Rahmen der Veranstaltung. Natürlich wurde auch gesungen, auch hier mit Abstand und Mundschutz, somit konnte selbst unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen der Geist und die besondere Atmosphäre von St. Martin eingefangen werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Schulhof verlagerten die einzelnen Klassen ihre Feierlichkeiten auf ihre Klassenräume. Dort sollte ein üppiges Frühstück samt Martinswecken auf die Kinder warten. Auch am kommenden Tag, dem eigentlichen Martinstag, sollte eine Überraschung auf die Kinder der GGS warten. Frau Meyer zu Drewer spendierte für alle Schulkinder einen weiteren großen Martinswecken, über den sich alle Kinder wahnsinnig freuten. Ein Stückchen Normalität in diesen schwierigen Zeiten. An der GGS weiß man, was das bedeutet.

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Spende der Kreissparkasse Köln an die GGS Merl

GGS Merl - November 2020

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Die Kreissparkasse Köln unterstützt das Lernen auf Distanz an der Gemeinschaftsgrundschule Merl. Durch eine großzügige Spende der Bank war es möglich, Lern- und Übungshefte für die gesamte Schülerschaft der GGS anzuschaffen.

In einer Krise, in der man vor besondere Herausforderungen gestellt wird, merkt man schnell, auf wen man sich wirklich verlassen kann. Mitte März, als die Corona-Krise so richtig Fahrt aufnahm und die Gemeinschaftsgrundschule Merl, so wie die anderen Schulen in NRW, völlig überraschend geschlossen wurde, mussten schnell Lösungen gefunden werden, wie die Schülerinnen und Schüler von Zuhause aus adäquat weiterlernen können.

Schnell wurde klar, dass ansprechende, selbsterklärende und motivierende Arbeitsmittel beschafft werden mussten, die den Kindern Zuhause die Freude am Lernen aufrechterhalten. Die Lehrpersonen der GGS fanden schnell ein Rechtschreibübungsheft für alle vier Klassenstufen, das von den Kindern selbstständig und mit so viel Spaß, wie Rechtschreibung nur machen kann, bearbeitet werden konnte.

Kreissparkasse hilft schnell und unbürokratisch

Mehr oder weniger über Nacht wurden 160 Übungshefte bestellt, die den Kindern im Kioskbetrieb ausgehändigt wurden. Der Förderverein der GGS finanzierte zunächst die Anschaffung. Und hier kommt die Kreissparkasse ins Spiel. Unbürokratisch und davon überzeugt, dass die Anschaffung der Arbeitshefte für das selbstständige Lernen zu Hause ein Weg sein kann, wie man die Kinder in Gedanken bei der schulischen Arbeit halten kann, übernahm die Sparkasse einen Teil der Anschaffungskosten durch eine großzügige Spende.

Jetzt, wo die Schule wieder geöffnet ist und die Kinder wieder vor Ort gemeinsam im Klassenverband lernen können, besuchte Herr Greven von der Kreissparkasse Köln die GGS, besichtigte das neue Schulgebäude und ließ sich die Arbeitshefte zeigen. Auch wenn es selbstverständlich ist, dass Lernen auf Distanz den Unterricht vor Ort nicht ersetzen kann, haben die Arbeitshefte den Kindern und auch den Eltern das Leben in dieser schwierigen Zeit ein Stückchen leichter gemacht.

Die Gemeinschaftsgrundschule Merl bedankt sich ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung.

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Ausflug zur Obstwiese Ley

Meckenheim - Oktober 2020

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Nachdem der Ausflug wegen schlechten Wetters um einen Tag verschoben werden musste, konnten wir am Mittwoch endlich starten. Bestens ausgerüstet mit festem Schuhwerk und einem Rucksack voller Proviant machten wir uns fröhlich auf den Weg.

Bei Frau Ley auf der Wiese angekommen, erfuhren wir zunächst einiges über Apfelbäume. Anschließend durften wir selber Äpfel pflücken. Die Früchte, die unten hingen, konnten wir einfach mit der Hand pflücken oder mittels einer kleinen Leiter. Für die Äpfel oben im Baum verwendeten wir einen Apfelpflücker. Das war gar nicht so einfach, da man den Apfel genau anvisieren musste und dann noch richtig daran rütteln, dass er auch in den Auffangbeutel fiel. Schnell stellten wir fest, dass die Äpfel sich alle unterschieden in ihrer Farbe, Form und Größe. Unsere so erbeuteten Schätze sammelten wir in Körben und in unseren mitgebrachten Beuteln.

Neben den Apfelbäumen gab es noch einiges andere zu entdecken und sammeln und somit landeten auch noch viele Kastanien und Blätter in unseren Taschen.

Ein weiterer Höhepunkt war der Pferdestall. Hier durften wir die Pferde in ihren Boxen streicheln und füttern. Während das Pony Jimmy nicht aus der Ruhe zu bringen war von unseren vielen Händen und Stimmen, zogen die beiden anderen Pferde sich etwas zurück. Frau Ley erklärte uns, dass Jimmy an Kinder gewohnt sei und ihn daher die vielen ungewohnten Geräusche und Bewegungen nicht erschreckten.

Natürlich verging die Zeit viel zu schnell und allzu bald mussten wir wieder den Rückweg antreten. Nachdem wir uns ausgiebig von Frau Ley verabschiedet und uns bei ihr bedankt hatten, traten wir den Heimweg an. Dieser fiel uns wesentlich schwerer als der Hinweg. Nicht nur waren unsere Taschen schwer, sondern auch unsere Füße.

Wieder zurück in unseren Klassenzimmern aßen wir die Reste unseres Frühstücks und kosteten schon mal die ersten mitgebrachten Äpfel. Erwin und Ole, die uns natürlich auch begleitet hatten, machten es sich wieder auf ihren angestammten Plätzen gemütlich.

Damit endete unser erster Ausflug und wir freuen uns schon auf den nächsten.

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Roboter in der Grundschule

GGS Merl - September 2020

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Roboter in der Grundschule? Das gibt´s doch gar nicht! Diese weit verbreitete Meinung widerlegt die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl. Am Zypressenweg findet dank einer großzügigen Spende eine Roboter-AG statt. Mit den sogenannten „Ozobots“ erwerben die Viertklässler erste Programmierfähigkeiten.

Wenn man dienstags in der sechsten Stunde in die Klassenräume der Viertklässler eintritt, bemerkt man schnell, dass hier eine besondere Arbeitsgemeinschaft zusammen ist.

Überall liegen große DIN-A3-Bögen und Marker in verschiedenen Farben. Dazwischen wuseln Kinder umher, die alle angestrengt versuchen, irgendein Problem zu lösen. Man kann Sätze aufschnappen wie: „Wie war nochmal der Befehl für den Tornado?“ oder „Ich lasse den Ozobot einen U-Turn machen“.

Augenblicklich wird klar, dass hier alle Kinder voll bei der Sache sind und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Doch was sind diese Ozobots eigentlich? Ozobots sind kleine Roboter, die sich mit Hilfe von Farbcodes oder eines Tablets programmieren lassen. Dabei fahren die Roboter selbstgezeichneten Linien auf dem Papier nach. Die Kinder können durch zusätzlich gezeichnete Strichcodes den Robotern beibringen, das Tempo zu verändern, die Richtung zu wechseln, an Kreuzungen abzubiegen, mit den LEDs verschiedene Farben anzuzeigen oder durch Spezialbefehle die kleinen Miniroboter sogar zum Tanzen zu bringen – so nennen es zumindest die Kinder.

Dabei lernen die Kinder spielerisch, dass die Roboter immer nur genau das machen, was sie als Befehl zuvor vom Benutzer aufgetragen bekommen haben. Sieht der Arbeitsauftrag also beispielsweise vor, dass die Ozobots einen gewissen Buchstaben als Schleife, also immer wiederkehrend ohne zu stoppen, abfahren sollen, erkennen die Schülerinnen und Schüler bei der ersten Probefahrt schnell, wo das Problem liegt: Der Ozobot fährt zwar sicher und zielstrebig auf der schwarzen Linie des Buchstabens, bleibt am Ende des Buchstabens aber stehen!

Nach der ersten Beobachtung folgt prompt die Analyse: „Wir haben dem Ozobot gar nicht erklärt, dass er am Ende des Buchstabens umdrehen und zurückfahren soll, deshalb bleibt er stehen.“ Nachdem der Befehl „U-Turn“ hinzugefügt worden ist, fährt der kleine Roboter, wie erwünscht, munter und ohne Pause auf dem Buchstaben vor und zurück.

Die erste Weisheit des Kurses lautet also: der Ozobot ist nur so schlau, wie man ihn zuvor programmiert.

„Dieses Beispiel zeigt anschaulich, dass die Kinder in der Ozobot-AG auf spielerische Art und Weise lernen, logische Zusammenhänge zu erkennen und somit erste Schritte der Programmierkunst erlernen. Damit legen wir an der GGS früh eine Basis für die weitere Schullaufbahn der Kinder. Die ersten Wochen zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler dieses Angebot sehr gut annehmen“, beschreibt Herr Tietmann, einer der beiden AG-Leiter, die Vorzüge dieser fortschrittlichen AG.

Dabei war lange gar nicht klar, ob dieses Vorzeigeprojekt an der Gemeinschaftsgrundschule überhaupt stattfinden kann.

Die Schulleiterin Barbara Bienentreu zeigt sich begeistert von den Ozobots:

„Als wir die kleinen Roboter kennengelernt haben, war uns sofort klar, dass dies das geeignete Arbeitsmittel ist, um Kindern auf eine sehr spielerische und höchst motivierende Weise an das Lernen mit und über digitale Medien heranzuführen. Hier werden entdeckendes, problemlösendes und kreatives Lernen wie selbstverständlich und mit Spaß von den Kindern gefordert. Die Anschaffung der Ozobots war kostspielig und nur möglich, weil die Familie Breil dies für unsere Schule finanziert hat. Wir bedanken uns für die großzügige Spende, denn so konnten wir uns einen besonderen Wunsch für unsere Schulkinder erfüllen.“

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Exkursion der Zweitklässler in den Kottenforst

Kottenforst - September 2020

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„Endlich ein Ausflug!“ Mit dieser Reaktion der Kinder hatten Frau Pflaumer, Klassenlehrerin der 2a, und Herr Tietmann, Klassenlehrer der 2b, zwar gerechnet, als sie ihren Schülerinnen und Schülern mitteilten, dass am kommenden Tag eine Exkursion in den anliegenden Kottenforst unternommen werden sollte, dennoch war die Freude auf allen Seiten groß, dass die Lamas und die Waschbären endlich in den Genuss kommen, ihren ersten Ausflug in die Tat umsetzen zu können. Leider hatten im vergangenen Schuljahr zunächst das Sturmtief „Sabine“ und anschließend das Corona-Virus allen möglichen Ausflügen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Am Dienstag, den 15. September, war es dann endlich soweit: Der Ausflug in den Kottenforst stand an. Zunächst wurden die sperrigen Schulranzen durch praktischere Rucksäcke ausgetauscht. Schließlich galt es, einen etwas längeren Marsch in den Wald zu meistern. Bepackt mit reichlich Proviant für das leibliche Wohl, startete der Ausflug gen Nordosten. Nach ungefähr einer halben Stunde kam die „Reisegruppe“ im Wald an. Zunächst wurde eine kleine Rast eingelegt, um sich zu stärken. Anschließend starteten die ersten Erkundungsgänge der Schülerinnen und Schüler, die mit kleinen Tüten ausgestattet wurden, um lohnenswerte Funde zu dokumentieren und mitzunehmen. Das Thema: „Unser Wald im Herbst“ galt es mit Leben zu füllen. So fanden zahlreiche Eicheln, Baumrinden oder Rotbuchenblätter den Weg in die Tüten der Kinder.

Neben dem offiziellen Auftrag, die Tüten zu füllen, fanden die Schülerinnen und Schüler aber auch schnell heraus, dass es darüber hinaus viel zu entdecken und zu erkunden gibt. Nach einiger Zeit wurden die kleinen Entdecker wieder zum Sammelplatz gerufen, um Gruppenfotos zu schießen, die diesen tollen Ausflug festhalten sollten. Danach stand leider schon der Rückweg auf dem Programm, was von den Kindern mit großem Unmut zur Kenntnis genommen wurde – ein Indikator dafür, dass die Exkursion in den Kottenforst scheinbar ein voller Erfolg war. Als man wieder in der Schule angekommen war, wurden die gesammelten Schätze begutachtet und der Flüssigkeitshaushalt wieder reguliert. Was lange währt wird endlich gut.

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Orgelerlebnis der Klasse 3a

Meckenheim - September 2020

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Die Kinder der Klasse 3a besuchen „Die Konferenz der Tiere“

Am 17. September war endlich wieder Zeit für eine Exkursion. Da die GGS sich das Aufsuchen außerschulischer Lernorte auf die Fahnen geschrieben hat, war es nur folgerichtig, dass wir die erste Gelegenheit wahrnahmen und in St. Johannes der Täufer im Rahmen des Beethovenjahres einem Orgelerlebnis der besonderen Art lauschen durften, der „Konferenz der Tiere“.

Am Morgen konnten es die Kinder kaum erwarten, endlich zu Fuß nach Alt-Meckenheim zu wandern. Dort stellten sich uns Johanna und Max vor. Zunächst erläuterte Max die Orgel. Uns überraschte zum Beispiel, dass die „Königin der Instrumente“ viele andere Streich- und Blasinstrumente imitieren kann und wir lernten einige Fachbegriffe zum Aufbau und der Funktion von Orgeln.

Max setzte sich daraufhin an das Instrument und wir rieten, welches Tier sich hinter bestimmten Tönen und Tonfolgen verstecken könnte. Danach erzählte Johanna die Geschichte von der Konferenz der Tiere, wobei Max sie an der Orgel begleitete. In dem Roman geht es darum, dass die Tiere eine eigene Konferenz für den Weltfrieden durchführen, weil die Menschen die von ihnen selbst verursachten Probleme in ihren vielen Konferenzen nicht lösen können.

Bei Johanna und Max bedanken wir uns ganz herzlich für die Vorstellung der Orgel und die tolle Darbietung. Nach diesem tollen Erlebnis wanderten wir wieder zurück zur Schule und freuen uns schon jetzt auf weitere Ausflüge und Erlebnisse.

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Klasse 4a und 4b erforschen den Kottenforst

Kottenforst - September 2020

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Am Freitag, den 11.09.2020, haben die Klassen 4a und 4b einen Ausflug in den Kottenforst gemacht.

Als wir im Wald ankamen, sollten wir Ausschau nach Pflanzen und Tieren halten. Auf dem Weg zum Jägerhäuschen haben wir viele Mistkäfer und sogar eine Hornisse gefun-den. Am Jägerhäuschen angekommen, durften wir erstmal frühstücken. Danach haben wir eine Gruppenarbeit gemacht. Es haben sich vier Gruppen pro Klasse zusammengefunden.

Mit der Hilfe von Arbeitsblättern haben wir die Themen Bäume, Tiere, Schichten des Wal-des und Blätter erforscht. Leider mussten wir schon früh wieder zurück in die Schule. Auf dem Rückweg haben wir noch Blätter für den Kunstunterricht gesammelt. Der Ausflug hat viel Spaß gemacht.

Von Katharina und David (Klasse 4b)

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Einweihungsfeier der GGS Merl

GGS Merl - September 2020

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Die Sanierung der Gemeinschaftsgrundschule Merl ist abgeschlossen. Während der Einweihungsfeier freuen sich alle geladenen Gäste über das neue Gewand der Merler Grundschule. Eine Investition in die Zukunft Meckenheims.

Lange hatte es an der GGS nicht danach ausgesehen, dass es möglich sein wird, pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres in das sanierte Schulgebäude umzuziehen. Doch trotz verschiedener Verzögerungen konnte der Umzug aus dem Container in das Schulgebäude noch in den Sommerferien vollzogen werden.

Selbst die Turnhalle, um die es lange schlecht ausgesehen hatte, ist am Tag der Einweihungsfeier fertiggeworden. Kein Wunder also, dass unter den 60 geladenen Gästen nur strahlende Gesichter zu sehen waren.

Schule wird rechtzeitig fertig – Sanierung kostet sechs Millionen Euro

Barbara Bienentreu, Schulleiterin der GGS-Merl, richtete in ihrer Rede zunächst den Blick auf die zahlreichen Unterstützer, die die Sanierung der 1976 erbauten Schule überhaupt erst möglich gemacht haben. Sechs Millionen Euro verschlang das gesamte Projekt insgesamt.

Bienentreu: „Wir alle brauchten in den letzten Monaten in der Corona-Krise Mut - Mut zur Veränderung in unserem Zusammenleben, Mut zur Erziehung. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Einschränkungen in unserem Zusammenleben die Qualität der Bildung und Erziehung beeinflussen und manchmal beeinträchtigen. Umso größer ist die Erleichterung bei uns als Lehrpersonen und pädagogischen Kräfte, bei den Eltern, vor allem bei den Kindern, dass ein Miteinander im schulischen Zusammenleben, wenn auch unter besonderen Maß- und Vorgaben, nun wieder in großen Teilen möglich ist.“

Wenn man durch die Räumlichkeiten der Schule schreitet, wird schnell klar, dass sich der Mut bezahlt gemacht hat. Durch eine Vielzahl neuer moderner Differenzierungsräume stehen der GGS ganz neue Möglichkeiten zur Verfügung. „Durch die neu geschaffenen Differenzierungsräume können wir den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler besser gerecht werden und individuelle Förderung auch in einem räumlich angemessenen Rahmen realisieren“, so die engagierte Schulleiterin.

Klares Statement der Politik: „Investition in die Zukunft“

Auch Bürgermeister Bert Spilles ist von der zweiten Schulsanierung eines Jahres in Meckenheim angetan. „Bei uns hat es Priorität, für gute Schulen zu sorgen. Die Gemeinschaftsgrundschule Merl ist heute das aktuellste Beispiel, nachdem wir bereits im vergangenen Jahr die Katholische Grundschule Merl einer Generalsanierung erfolgreich unterzogen haben. Allein diese beiden jüngsten Beispiele sind Beleg dafür, dass wir Investitionen in Bildung als sehr wichtige Anlage in die Zukunft erachten.“

Die Feierlichkeiten zur Einweihung fanden in der Aula – gemäß der Corona-Auflagen – statt. Stühle wurden mit nötigem Sicherheitsabstand voneinander aufgestellt und personalisiert. Auch die Mund-Nasen-Bedeckung tat der Stimmung keinen Abbruch.

Das lag vor allem an den erfrischenden Beiträgen der Kinder: Ein paar ausgewählte Kinder der Klasse 3b führten „Ginger´s action rhyme“ auf (bekannt aus dem Englisch-Unterricht, die Klasse 4b stellte beim „Cup Song“ ihre Fingerfertigkeiten unter Beweis und die Poptanz AG heimste großen Applaus ein, nachdem sie mit ihrer Choreografie das Publikum zu begeistern wussten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil in der Aula erhielten die Gäste die Möglichkeit, sich in einem lockeren Rahmen auszutauschen. Dazu bekam jeder Besucher ein „Verpflegungspaket“, gestaltet von den Kindern der GGS. Bei ein paar kleinen Leckereien und einem Schluck Sekt folgte somit der gemütliche Teil der Veranstaltung.

Einige Gäste nahmen dankend das Angebot an, eine persönliche Führung durch das neue Schulgebäude zu erhalten. Somit war es möglich, alles selbst in Augenschein zu nehmen. Vor allem die Brücke, die den ursprünglichen Teil der Schule mit dem Neubau spielerisch und elegant verbindet, verblüffte die Führungsteilnehmer. Der „Brückenschlag“, so wie es Architekt Jörg Böhning während seiner Rede passend formulierte, ist gelungen. Der Mut zur Veränderung hat sich bezahlt gemacht, die Zukunft an der Gemeinschaftsgrundschule hat begonnen.

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Einschulungsfeier an der GGS Merl

GGS Merl - August 2020

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Die Einschulungsfeier an der frisch renovierten Gemeinschaftsgrundschule Merl wird zu einem vollen Erfolg. Unter freiem Himmel und bei bestem Wetter begrüßt die zweizügige Grundschule ihre neuen Erstklässler. Durch das bunte Rahmenprogramm führen die Dritt- und Viertklässler.

„Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ Dieses berühmte Zitat von Johann Wolfgang von Goethe besitzt freilich eine immense Strahlkraft. Darüber hinaus lässt sich die wesentliche Aussage des Zitats auch von der Familie auf die Situation in der Schule übertragen.

So gewann Barbara Bienentreu direkt die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der zahlreichen Kinder, Eltern und Gäste, als die Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Merl ihre Rede mit diesem starken Zitat begann.

Wurzeln und Flügel

Bienentreu weiter: „Auch wir hier in der Schule wollen dir mitgeben, was du brauchst, damit du groß und stark wirst. Hier kannst du lesen, schreiben und rechnen lernen. Aber natürlich auch wie man mit anderen Kindern spielt oder gut zusammenarbeitet. Dann bist du stark. Ein starker Baum ist schön, aber viele starke Bäume sind noch schöner, weil sie einen dichten Wald erzeugen. Wir wollen dir helfen, dass du hier an der Schule stark wirst, denn viele starke Kinder machen auch eine schöne und starke Schule aus.“

Dass die GGS bereits eine „starke“ Schule darstellt, ist für alle anwesenden Gäste direkt auf den ersten Blick ersichtlich. Schließlich findet die Einschulungsfeier vor dem aufwändig renovierten Schulgebäude der Merler Grundschule auf dem Pausenhof statt. Der Blick auf die ansprechende neugestaltete Fassade lässt erahnen, dass hier an der GGS mit viel Engagement etwas Neues entstanden ist und zukünftig auch noch mehr entstehen wird.

Neuer Glanz durch Renovierung

So kommt es nicht von ungefähr, dass die Gemeinschaftsgrundschule in diesem Schuljahr bereits 46 neue Erstklässler in Merl begrüßen darf. Mit dieser Anzahl an Schulanfängern muss sich die GGS in Meckenheim nicht verstecken.

Um den I-Dötzchen den ersten Schultag zu versüßen, zeigten einige Kinder der Jahrgangsstufen drei und vier ihr Showtalent auf der Bühne. Die Klasse 3a gab mit einem gewissen ironischen Unterton das Gedicht „Der Ernst des Lebens“ zum Besten. Die Klasse 3b führte den „Anlaut-Rap“ auf, den die neuen Schulanfänger in den kommenden Wochen bereits selbst erlernen dürfen. Und die Klasse 4b führte das Theaterstück mit dem Titel „Der erste Schultag“ auf. Die Darbietungen der Kinder fanden große Begeisterung beim Publikum, ganz zur Freude der Klassenlehrer, die fieberhaft mit den Kindern an den Aufführungen geübt hatten.

Es scheint an der GGS ein Lern- und Arbeitsklima zu geben, dass es den Kindern ermöglicht, sich innerhalb bestimmter Gemeinschaftsregeln frei zu entfalten. Womit der zweite Aspekt des berühmten Goethe Zitats zum Tragen kommt: „die Flügel“.

„Im Herbst fliegen die Vögel in den Süden. Diese Vögel sind frei dahin zu fliegen. Sie tun dies als Gruppe in einer bestimmten Form, mit einer abwechselnden Führung, individuell aber auch als Gruppe konform. Diese Vögel sind einfach ein tolles Team. Du kannst hier bei uns lernen, deine Freiheiten zu nutzen und gleichzeitig die deiner Mitschüler zu beachten. So wirst du mit deiner Klasse ein tolles Team“, mit diesen Worten endete die Einschulungsrede von Schulleiterin Barbara Bienentreu.

Im Anschluss an diese emotionale Rede wurden die beiden Klassen, als noch immer eine ganz besondere Stimmung in der warmen Sommerluft lag, nach vorne gerufen, um zusammen mit den neuen Klassenlehrerinnen ein Foto zu machen.

Nachdem dann die erste schulgerechte Zweierreihe eingeübt worden war, spazierten die gut gelaunten Schulanfänger hinter ihrer jeweiligen Klassenlehrerin her, um in ihrer neuen Schule die erste Unterrichtsstunde zu erleben.

Indessen war man sich draußen vor der Schule einig: Ein guter Ort, um fliegen zu lernen.

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